Yoga

In der jahrtausendjährigen Yogatradition wird der Mensch als ein vielschichtiges Wesen betrachtet, aus diesem Grund ist Yoga ein ganzheitlicher und spiritueller Übungsweg. Durch meine umfangreichen Fortbildungen und eigenen Erfahrungen ist Yoga für mich traditionsübergreifend sowie ein individueller Erfahrungsweg. 
Im Verlauf einer Yogastunde sprechen wir unseren Körper, unsere Gefühle, unsere Atmung, 
unsere Gedanken und unseren Geist an. Wir bewegen den Körper, erfahren die Atmung, spüren den Wirkungen nach und tauchen in die Ruhe ein. So kommen wir mehr und mehr an – bei uns selbst, sowie in der Balance zwischen innen und außen. In der Entspannung beginnt sich die Selbstwahrnehmung auszubreiten.
Wir praktizieren in der eigenen Kondition und mit Spür-Bewusstsein. Genau dies stärkt unser Wohlbefinden und den natürlichen Fluss unserer Lebensenergie. Die Wohltat von Yoga ist zuallerst Entspannung und Vitalisierung. 
In wiederkehrenden Bewegungsabläufen können die Übungen verinnerlicht werden. Eine zentrale Rolle spielt dabei die individuelle Wahrnehmung, Erfahrung und Erforschung. Dies hebt die Achtsamkeit für den Augenblick, so gelangen wir in die Präsenz der Gegenwart.

Praktiziert werden einfache und achtsame, dynamische und kräftigende Haltungen, je nach aktueller Situation. Atemwahrnehmungen und die Achtsamkeitspraxis für deinen inneren Einklang. Dein eigener Atemrhythmus führt dich durch die Bewegung, hinein und wieder heraus. Mit dem Erspüren von Wirkungweisen, einer Tiefenentspannung, in die Stille eintauchen rundet sich die Yogastunde ab.

Hier gibt es die PDF-Übersicht der acht Bestandteile meiner Yogastunde, begründet von Dr. Swami Gitananda.

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Dr. Gitananda
Dr. Swami Gitananda

Dr. Swami Gitananda (Dr. Ananda Bhavanani) war ein Herzchirurg, der begonnen hat, Yoga auf wissenschaftlich-medizinischer Grundlage zu unterrichten. Er war eine Yoga-Autorität von Weltrang im 20. Jahrhundert.

Er besaß die Fähigkeit, das uralte, abstrakte Wissen in modernen, wissenschaftlichen Begriffen auszudrücken und als praktischen Übungsweg für einen Menschen von heute zu gestalten. 

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Meenakshi Devi Bhavanani

Er war in vielen Positionen für die Regierung tätig, unter anderem als Mitglied des Zentralen Forschungsrats für Yoga und Naturheilkunde (CCRYN) der indischen Regierung beim Ministerium für Gesundheit in New Delhi. Er hat mehr als 100 wissenschaftliche Experimente zu Yoga in Zusammenarbeit mit international renommierten Krankenhäusern für Innere Medizin wie dem JIPMR, dem Central Government Hospital (Zentrales Regierungskrankenhaus) in Pondicherry und dem NIMHANS in Bangalore durchgeführt. Für viele gilt er als der “Vater des wissenschaftlichen Yoga”. Während seiner mehr als sechs Jahrzehnte umfassenden Lehrtätigkeit bildete er Tausende hoch qualifizierte Yoga-Lehrende aus.

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Dr. Ananda
Dr. Ananda Balayogi Bhavanani

Seine Frau Meenakshi Devi Bhavanani und sein Sohn Dr. Ananda Balayogi Bhavanani führen den Lehrbetrieb und Ashram weiter.

Bilder und Text / Auszug aus: Gitananda Yoga Gesellschaft Deutschland e.V.

 

 

Meditation

„Ich bin vollkommen angekommen, ich bin wirklich zu Hause“       Thich Nhat Hanh

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Mandala vom Atelier Sonnentanz
Mandala vom Atelier Sonnentanz

Meditation ist ein Bestandteil im Yoga und wird samyama genannt. Es ist geht um innere Sammlung, liebevolle Achtsamkeit und Erforschung. Yoga möchte, dass wir uns wieder verbinden. Wenn wir den Körper nicht beachten und vergessen, passiert das, was wir wohl alle kennen: Wir sind im Kopf und überall, nur nicht da, wo wir im Moment gerade sind. Die Gedanken kommen und wir können diese als "Denken" benennen und anerkennen. Durch die Präsenz, die wir beim Yoga samyama erfahren, gelangen wir vom Kopf wieder in den Körper – in unser Gefühl des „zu Hause Seins“. Es ist ein Forschen und Entdecken, wir werden achtsam auf dassein, was gerade geschieht. Die Phänomene in uns und um uns so wahrnehmen, wie sie auftauchen, ohne sie zu bewerten in richtig und falsch, oder in willkommen oder unwillkommen. Alles ist willkommen, als Ausdruck und Erscheinungsform des Lebens. 
Unsere AchtsamkeitsMeditation, die alles und natürlich auch uns selbst miteinschließt, führt zu:
Offenheit, Mut, Weite, Mitgefühl, Herzlichkeit. 
Die Erfahrungen der Präsenz kann in unseren Allttag transportiert werden, für mehr innere Ruhe und Gleichmut. So kann mehr Wahl-Freiheit und weniger ein Reiz-Reaktions-Verhalten entstehen. Für Menschen mit und ohne Meditationserfahrung. 
Mein Angebot der AchtsamkeitsMeditation umfasst:

  • Meditative Körperbewegungen (vedischer Sonnengruß, 4 Himmelsrichtungen)
  • Gehmeditation
    Atemmeditation
  • Sitzemeditation
  • Bodyscan
    Körpergewahrsein, im Dialog mit Körper, Atem, Geist, Organen
  • Selbst-/Mitgefühlpraxis
  • Entspannungsübungen

    Bitte mitbringen: Bequeme Kleidung, Trinkwasser, evtl. Decke.

    Einiges zum Hintergrund


yoga citta-vṛtti nirodha        Patañjali

Yoga ist das Zur-Ruhe-Bringen der GedankenWellen im Geist. 
Die Bewegungen der Wellen trüben das Wasser. Erst wenn die Bewegung der Wellen innehält, wird das Wasser klar und transparent, so dass es möglich wird, bis auf den Grund zu schauen. Wir müssen nicht mehr rennen, um etwas zu erreichen. Wir können innehalten, ankommen und uns verbunden fühlen. Beim Yoga kehrt der Mensch heim zu sich selbst und zu der Welt. 
 

Wenn du schnell zum Ziel kommen willst, nimm dir Zeit           aus Tibet  
 

Yoga kann Veränderungsprozesse unterstützen, positiv auf das Mitgefühl und die Selbstwahrnehmung wirken, den Geist klären und beruhigen. Diese Erfahrungen der Präsenz können wir in unseren Alltag transportieren.

Für mich bedeutet Yoga samyama: 
Erst auf die Matte, um Verbindung und Balance zu finden - dann in die Welt.
So kann es gelingen, der unruhigen Welt mit mehr Weite, Schönheit, Mitgefühl, Ruhe, Gleichmut zu begegnen und dann achtsame Schritte zu tun.